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#42 2026-07-28 Interview 28:00

#Makerland statt Konzern-Koma: Mit 90-Tage-Sprints aus der KI-Schockstarre

Key Takeaways

  • Makerland statt Konzern-Koma: Unternehmen sollen den KI-Wandel wieder aktiv gestalten statt aus Unsicherheit abzuwarten.
  • Zehnjahrespläne sind in der KI-Dynamik obsolet: fokussierte 90-Tage-Sprints validieren echte Use Cases risikoarm und korrigierbar.
  • Digitaler Suezkanal: einseitige Abhängigkeit von großen US-Anbietern ist ein reales Ausfallrisiko für Unternehmen.
  • Zeitgemäßes Risikomanagement setzt auf lokale Infrastruktur, europäische Optionen und Multi-Cloud statt Single-Vendor.

Zusammenfassung

Dr. Michael Müller-Wünsch, Technologie-Vorstand der Marke OTTO, plädiert für einen pragmatischen Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Während viele Unternehmen in Grundsatzdiskussionen feststecken oder aus Unsicherheit abwarten, ruft er das #Makerland aus: raus aus der Beobachterrolle, den Wandel wieder aktiv gestalten. Klassische Zehnjahrespläne hält er in der aktuellen KI-Dynamik für obsolet. Stattdessen validieren fokussierte 90-Tage-Sprints echte Use Cases als risikoarme, jederzeit korrigierbare Entscheidungen. Zweites Thema ist die digitale Souveränität: mit dem Bild des digitalen Suezkanals warnt er vor einseitigen Abhängigkeiten und Service-Ausfällen großer US-Anbieter. Zeitgemäßes Risikomanagement heißt für ihn, lokale Infrastruktur, europäische Optionen und Multi-Cloud mitzudenken.
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